Publikationen
 

Im Laufe meiner Tätigkeit als Autorin sind zahlreiche Artikel, Übersetzungen und Facharbeiten entstanden. Diese verteilten Publikationen werden hier zusammengeführt und jeweils als PDF-Download angeboten.

  • kurze Einführungstexte für Eltern
  • Artikel zum Thema Schule und Lernen
  • Doppelt anders (2e)
  • Beratungs- und Vereinsarbeit
  • Fachbücher: Interviews, Rezensionen

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Einführungstexte für Eltern

Liste von Artikeln bei ElternLeben
Checklisten, Anregungen und Tipps für das Leben mit (hoch)begabten Kindern, vom Kindergartenalter bis zur Pubertät.

Die Geburt der Regenwald-Metapher von Paula Prober
Ein Artikel mit dem Angebot einer Metapher, die das ungeliebte Wort "hochbegabt" umgeht

Der Mythos vom unsportlichen Hochbegabten
Die Klischeebilder von Hochbegabten sind noch immer Kinder mit Buch und Brille, manchmal auch der Tüftler mit Interesse an Raketen oder das Mädchen an der Tafel mit mathematischen Formeln. Sport? Wohl eher nicht oder nur unwillig und besser kein Mannschaftssport. Was ist dran an diesem Bild vom unsportlichen hochbegabten Kind?

Begabt und bescheiden - wie geht das von Deborah Ruf
Der Artikel zeigt auf, wie viele Hochbegabte ihre Begabungen nicht sehen oder bewusst verbergen.

Ist es ein Gepard? von Stephanie Tolan
Das Kind, das in der Schule gut abschneidet und gute Noten erhält, gilt als begabt. Das Kind, das dies nicht tut, wird immer seltener erkannt, und es wird immer seltener gefördert. Eine Geparden-Metapher kann uns helfen, das Problem des leistungsorientierten Denkens zu erkennen.

Wie begabte Baby-Boomer erzogen wurden von Deborah Ruf
In einer mehrjährigen Studie wurden begabte Erwachsene, die zwischen 1946 und 1964 geboren wurden, zu ihrer Kindheit befragt. Im Rückblick beschrieben viele das Unverständnis ihrer Eltern und Lehrkräfte mit großen Auswirkungen auf Selbstbild und soziale Zugehörigkeit.

Code-Switching
Dieses Beispiel einer gekonnten Anpassung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen an ihr "normalbegabtes" Umfeld ist aus der umfangreichen Arbeit von Tracy Cross zu diesem Thema.

Wenn Kommunikationstraining zu einem Spiel wird
„Was sagst du dann? DAS sagst du dann!“ ist das Quartett für soziale Kompetenzen. Mit diesem Spiel des Niederländers Michiel Commandeur lernen die Kinder, was sie in allen möglichen sozialen Situationen sagen sollen. 

Schule und Lernen

Profile von Hochbegabten - Auffrischung und Update 
Die sechs Profile von hochbegabten Kindern sind vielen bekannt: Sie wurden von Maureen Neihart und George Betts 1988 in den USA veröffentlicht und unter anderen von Franz Mönks (Universität Nijmegen) 1996 ins Deutsche übersetzt. Seit-dem werden sie vor allem genutzt, um die verschiedenen Lernpersönlichkeiten von hochbegabten Schülern anschaulich darzustellen, sie schneller zu identifizieren und passende Fördermöglichkeiten auszuwählen.

Underachievement - Ursachen und Auswege 
Wenn Eltern Beratung suchen geht es oft darum, dass die Kinder trotz Potential (zu?) wenig Leistung zeigen – vor allem in der Schule. Dann kommt der Begriff Minderleistung (englisch: Underachievement) auf. Was ist das? Welche möglichen Gründe gibt es dafür? Was können Eltern tun?

Große  Schritte im kleinsten Bundesland
Ermutigende Erfolge können in Bremen schon jetzt Dank Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit vermerkt werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und bestärkt alle Akteure in ihrer Arbeit: Ein Netzwerk an Schulen, Kitas und Vernetzungsstelle arbeitet gemeinsam an vielschichtigen Lösungsansätzen für die Begabtenförderung, die vielversprechend sind.

Begabtenförderung und Lernumwelten - Lern- und Leistungsbedingungen für hochbegabte Kinder
Ausarbeitung  nach dem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler beim Kongress „Gesichter von Hochbegabung“ in Bensberg

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Die folgenden Artikel geben als Übersetzungen erste Einblicke in die Arbeit von Josef Renzulli und vor allem in sein SEM, dem Schoolwide Enrichment Model. Die Originaltexte sind jeweils verlinkt.

Bekämpfung der Leistungslücke von Josef Renzulli 
Zur Verbesserung der Schulen und des Lernens sollte statt einer weiteren Betonung der Meisterung des Stoffes mehr Wert auf Freude, Engagement und Enthusiasmus für das Lernen (die „3 Es“: Enjoyment, Engagement and Enthusiasm) gelegt werden. Nötig wäre eine Fokusverschiebung vom deduktiven, didaktischen und präskriptiven hin zum induktiven, investigative und forschenden Ende des Kontinuums der Lerntheorien. Auf Engagement der Schüler:innen ausgerichteten Fähigkeiten, die den jungen Verstand wachsen lassen, werden echte Begeisterung für das Lernen gefördert und die Leistungen gesteigert.

Die drei E für erfolgreiche Leistung von Josef Renzulli  
Enjoyment, Engagement and Enthusiasm (Spaß, Engagement und Begeisterung) – mit diesen drei Worten kann man beschreiben, wie SchülerInnen und Lehrkräfte zu besserem Unterricht kommen. Es sind keine neuartigen Zutaten sondern grundlegende Beobachtungen für gelingenden Unterricht. Von da aus ist es nur noch ein Schritt zu Bereicherungen des Unterrichts, die „kein Kind gelangweilt zurücklassen“. Als konkretes Modell wird das triadische Enrichment-Modell vorgestellt.

Die Vorteile von Pull-Out-Programmen von Josef Renzulli 
Zuerst werden vier Grundparameter von Pullout-Programmen dargestellt: es ist ein administratives Model, in der Grundschule effektiver als an weiterführenden Schulen, Maßnahmen müssen in den regulären Unterricht integriert werden und sie nutzen allen Kindern. Für eine erfolgreiche Umsetzung ergeben sich daraus Folgerungen für den nötigen Verzicht auf eine Notengebung und die Notwendigkeit einer Flexibilität. Beschrieben wird auch die Verankerung in der Lehrerschaft und deren Förderung.

Eine steigende Flut hebt alle Schiffe - Entwicklung der Talente und Begabungen aller Schüler von Joseph Renzulli
Dr. Renzulli beschreibt hier einen Plan - das School Enrichment Model -, der sich als wirksam erwiesen hat, wenn es darum geht, signifikante Veränderungen im Schulwesen herbeizuführen, indem effektivere Praktiken in bestehende Schulstrukturen integriert werden. Er beschreibt neben dem Einsatz des SEM (schoolwide Enrichtment model) vor allem Einflüsse auf nötige Änderungen den Akt des Lernens, die Nutzung der Zeit und den Veränderungsprozess selbst. Dabei nimmt er zusätzlich die beteiligten Personengruppe in den Blick.

Die Ziele eines stagnierenden Bildungssystems ändern: Das Warum und das Wie von Josef Renzulli
Ein Bildungssystem, das zur Vorbereitung von Arbeitern auf die industrielle Revolution konzipiert wurde, beherrscht noch immer den Unterricht in Klassenzimmern auf der ganzen Welt, die von streng kontrollierten Lehrplänen der Bildungsministerien beherrscht werden. Das Informationszeitalter hat uns jedoch jetzt die Mittel an die Hand gegeben, um zu untersuchen, was hoffentlich zu mehr Freude und Engagement beim Lernen führt. Damit liegen sowohl das Problem als auch seine Lösung auf der Hand.

Beurteilung für das Lernen: Das fehlende Element zur Ermittlung des hohen Potenzials in einkommensschwachen Gruppen und Minderheiten von Josef Renzulli
Eine wichtige Kontroverse im Bereich der Begabtenförderung ist die Unterrepräsentation von Einkommensschwachen, Minderheiten und zweisprachigen SchülerInnen. Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderung sind die Verwendung universeller Screening-verfahren und lokaler Normen. Diese nützlichen Empfehlungen konzentrieren sich jedoch nach wie vor auf traditionelle Testverfahren, die messen, was SchülerInnen bereits wissen, und übersehen andere wichtige Eigenschaften, die zu einer hohen kreativer Produktivität beitragen. Die Beurteilung für das Lernens untersucht Eigenschaften wie Interessen, Unterrichtspräferenzen, bevorzugte Ausdrucksweisen und exekutive Fähigkeiten. 

Doppelt anders (twice exceptionell, 2e)

Zu diesem Thema stellt Julie Skolnick in den USA viel Material bereit. Diese Übersetzungen sind danach ausgewählt, dass sie vor allem für Eltern Anregungen bieten. Die Originaltexte sind jeweils verlinkt.

Die gefährliche Abschwächung des Begriffs "begabt" von Julie Skolnick 
Es gibt eine Bewegung, die den Begriff "begabt" durch den Begriff "fortgeschrittene Lernende" ersetzen will. Dies ist ein Versuch, eine Bezeichnung, die für weit mehr als nur intellektuelle Fähigkeiten steht, zu "verstümmeln" und die Änderung mit dem irreführenden Ziel zu verbinden, allen Menschen ein bereicherndes Lernen zu ermöglichen. Ein besserer Ansatz wäre es, sich nicht länger auf die Semantik zu konzentrieren, sondern Maßnahmen zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen Lernenden eingehen.

Umgang mit (Hoch-)Begabung und AD(H)S - eine stärkenorientierte Sicht von Julie Skolnick 
Die Merkmale von AD(H)S und (Hoch)Begabung sind ähnlich und es gibt bei Kindern oft Fälle, in denen sogar beides gleichzeitig festgestellt wird. Leider liegt der Fokus im Umgang mit den Kindern auf auf den Defiziten. Dabei brauchen alle Kinder eine individuelle Wahrnehmung ihrer Stärken, um selbstbewusst an ihren Herausforderungen arbeiten zu können.

Positive Unterstützung bei Lernschwierigkeiten von Julie Skolnick 
Auf Lernschwierigkeiten aufgrund von abweichendem Verhalten wird oft mit mehr Disziplin reagiert – zum Frust für alle Beteiligten. Mit einer positiven Herangehensweise verbessert sich das Verhalten des Kindes, so dass eine neue Grundlage für erfolgreiches Lernen geschaffen wird. Einfache Änderungen in Schule und Zuhause helfen vor allem hochbegabten Kindern mit AD(H)S, aber ganz sicher nicht nur denen!

Negative Selbstgespräche überwinden von Julie Skolnick 
Weil "Sinn" so wichtig und so groß ist und bei Menschen mit Begabung und doppelter Andersartigkeit (2e) dazugehört, beeinträchtigt die Angst vor dem Scheitern die Fähigkeit, Maßnahmen zu ergreifen, die uns helfen könnten, eine Verbindung herzustellen. Diese Gedanken können uns in einen Strudel von negativen Selbstgesprächen führen. Diese
negativen Sätze können wir durch bessere Selbstgespräche ersetzen!

Über das Verhalten hinausblicken von Julie Skolnick 
Wenn Besonderheiten nicht verstanden werden, geraten negative Annahmen leicht außer Kontrolle. Das Ergebnis ist leider, dass unsere hochbegabten und insbesondere unsere 2e-Kinder oft missverstanden werden. 

Beratungs- und Vereinsarbeit

Und was ist mit den Eltern? 40 Jahre Beratung in der DGhK
Im Jahr 2018 feierte die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) sein 40-jähriges Bestehen. Außerdem erhielt ich als Präsidentin die Einladung, den Verein im Jahr 2019 auf der Konferenz des World Giftedness Center als eine von fünf herausragenden Interessengruppen weltweit zu präsentieren.

Ent-wicklung der Rolle: Die Bedürfnisse und Einflüsse der Eltern hochbegabter Kinder
Begabungs- und Begabtenförderung beginnt nicht erst, wenn Kinder in den Kindergarten oder in die Schule kommen. Die ersten und wichtigsten Förderer der Kinder sind ihre Eltern. In schwierigen Phasen oder bei Problemen, die mit besonderen Begabungen oder Hochbegabung in Zusammenhang gebracht werden, sind neben den Fachleuten wie Kinderärzten oder Psychologen oft Vereinigungen von und für Eltern hochbegabter Kinder wichtige Anlaufstellen. Je nach Alter des Kindes unterscheiden sich die Anliegen der Eltern und damit auch die Aufgaben der Vereine, die Eltern unterstützen und begleiten.

Kooperation der DGhK mit der Begabungsförderung in Bremen: Gemeinsam mehr erreichen
Facharbeit als Abschluss der Weiterbildung zur Talentlotsin: Die Kooperation der Vernetzungsstelle Begabungs-förderung (VBB) in Bremen mit dem Regionalverein Niedersachsen/Bremen der DGhK (RV Nds/HB) ist über lange Jahre aufgebaut und gepflegt worden. Diese Facharbeit soll Hintergründe und Grundlagen vermitteln, mehr Details aufzeigen und damit Gelingensfaktoren für die gute Kooperation aufzeigen. Als Facharbeit führt sie auch relevante Quellen mit auf.

SENG-Elternkreise: Eltern in Fokus von Martina Rosenboom, Claudia Völkening und Bianka Kröger
Ein Workshop beim ÖZBF-Kongress bot eine Einführung in die Grundlagen der Elternkreise und ihre Arbeitsweise. Teilnehmende konnten selbst erleben, wie der Austausch zu einem bestimmten Thema mit Impulsfragen schnell zu einer breiten Wahrnehmung des Themas und zu Lösungsmöglichkeiten bei Problemen führt.

Fachbücher: Rezensionen, Interviews

"Klug zu sein reicht nicht aus" Interview mit James Webb
James T. Webb ist vielen als Autor bekannt. Sein Buch „Hochbegabte Kinder – Das große Handbuch für Eltern“ findet sich bei vielen Eltern hochbegabter Kinder im Regal. Dieses Interview fand am Rande des Bildungskongresses in Münster am 12.09.2015 statt. James Webb hatte hier am 10.9. in einem Workshop über die Elternkurse des SENG-Instituts (Supporting Emotional Needs of the Gifted) berichtet und am 11.09. einen englischen Hauptvortrag mit dem Titel „Being Bright is not Enough - Social and Emotional Needs of Gifted Children" gehalten. Es sprachen: Martina Rosenboom, Präsidentin der DGhK, und James Webb.

Die Suche nach Sinn – Das letzte Buch von James Webb
James T. Webb ist vielen als Autor bekannt. Sein Buch „Doppeldiagnosen und Fehldiagnosen bei Hochbegabung – Ein Ratgeber für Fachpersonen und Betroffene“ hat viele Diskussionen neu befruchtet und unter anderem zur Gründung der „Initiative gegen Fehldiagnosen bei hochbegabten Kindern“ geführt. Jetzt ist „Die Suche nach Sinn“ erschienen – wieder im Hogrefe-Verlag und wieder übersetzt von Cathrine Hornung. Dazu sprach jetzt Martina Rosenboom von der DGhK mit Dr. Susanne Lauri vom Verlag

Das Rätselhafte der Hochbegabten annehmen
Interview mit Claudia Niklas zu ihrem Buch „Die Rätselhaften“

Rezension: „AD(H)S und Hochbegabung“
Im Jahr 2022 ist ein neues Buch von Dr. med. Helga Simchen erschienen. Sie ist als Autorin zahlreicher Bücher im Themenbereich ADS bekannt und der neue Titel nimmt sich der Kombination von AD(H)S mit Hochbegabung an.

gemachtes Underachievement - Die Schwierigkeiten armer (begabter) Kinder in der Bildung
Ich habe zwei Bücher gelesen, die dasselbe Thema beleuchten: Welche Schwierigkeiten Kinder aus Familien mit „niedrigem sozio-ökonomischen Status“ in der Bildung haben. Das betrifft Kinder jeden Alters in armen und bildungsfernen Familien. Und Bildung betrifft nicht nur Schulen, sondern auch die vielen außerschulischen Bildungsangebote, wie sie z.B. auch von der DGhK angeboten werden.

 

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