Ist
Schreibschwäche bei begabten Jungen häufig?
von Deborah Ruf
Ihr Kind vermeidet es zu
schreiben. Ist das Schreibschwäche? Wahrscheinlich nicht.
Dann gibt es einfache Möglichkeiten, das Schreiben
(wieder) zu erleichtern.
Die
Do's und Don'ts für Lehrkräfte von begabten Kindern
von Deborah Ruf
Diese Empfehlungen sind für
Lehrkräfte aller Klassenstufen relevant. Und wenn Sie
Eltern eines begabten Kindes sind, können Sie sie gerne an
die Lehrkräfte Ihres Kindes weitergeben.
Schweigen - die
stille Stärke
Es gibt viele Gründe, warum
hochbegabte Kinder sind manchmal kaum mündlich beteiligen.
Manche dieser Gründe sind sehr positiv- auch für die ganze
Gruppe! Deshalb lohnt ein Blick darauf, zusammen mit ein
paar Tipps, wie es (auch bei Lehrkräften) besser ankommt.
Wenn es in der Kita
schlimmer wird statt besser: Einschulung verpasst?
Wenn du stark vermutest oder
sogar weißt, dass dein Kind hochbegabt ist, dann ist der
rechtzeitige Termin für die Einschulung oft schwer zu
finden. Und wenn dein Kind dann doch in der Kita bleibt,
dann wird es manchmal schlimmer statt besser. Dabei sollte
doch geistige, körperliche und soziale Entwicklung wieder
in Einklang gebracht werden. Was ist schiefgelaufen – und
was kannst du tun?
Förderung
des Engagements von Kindern beim Lernen – in der Schule
UND zu Hause
Professor Joseph Renzulli
tritt seit Jahren dafür ein, dass Schulen sich mehr an den
Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientieren,
damit Lernen gelingt. Wichtig sind ihm dabei auch die drei
großen E - Enjoyment (Spaß), Engagement (Engagement) und
Enthusiasm (Begeisterung). In diesem Artikel mit kurzen
prägnanten Tipps zum Thema Engagement wird deutlich, wie
sehr es das Lernen zu Hause betrifft – und damit ist
dieser Text zusätzlich eine Einladung und Anleitung für
Eltern.
Profile
von Hochbegabten - Auffrischung und Update
Die sechs Profile von
hochbegabten Kindern sind vielen bekannt: Sie wurden von
Maureen Neihart und George Betts 1988 in den USA
veröffentlicht und unter anderen von Franz Mönks
(Universität Nijmegen) 1996 ins Deutsche übersetzt.
Seit-dem werden sie vor allem genutzt, um die
verschiedenen Lernpersönlichkeiten von hochbegabten
Schülern anschaulich darzustellen, sie schneller zu
identifizieren und passende Fördermöglichkeiten
auszuwählen.
Zwischen
Ehrlichkeit und Untertauchen: Informationsmanagement von
Hochbegabten
Fragt man hochbegabte Kinder
und Jugendliche, was sie selbst als größten Unterschied zu
ihren normalbegabten Klassen- und Altersgenossen sehen, so
nennen viele „Wir nehmen das Lernen ernst“. Wie gehen sie
selbst mit diesen Unterschieden um? Coleman und Cross
haben dies seit 1988 untersucht und daraus das IMM
(Information Management Modell) entwickelt: Wir lernen,
Information bewusst zu managen. Diese Fähigkeit haben und
nutzen wir alle im sozialen Umgang. Welche speziellen
Anforderungen dabei auf Hochbegabte zukommen und wie sie
damit umgehen – dazu hat Professor Tracy Cross im Rahmen
der SENGinare im Frühjahr 2023 einen Vortrag gehalten, der
hier skizziert wiedergegeben wird.
Underachievement
- Ursachen und Auswege
Wenn Eltern Beratung suchen
geht es oft darum, dass die Kinder trotz Potential (zu?)
wenig Leistung zeigen – vor allem in der Schule. Dann
kommt der Begriff Minderleistung (englisch:
Underachievement) auf. Was ist das? Welche möglichen
Gründe gibt es dafür? Was können Eltern tun?
Große
Schritte im kleinsten Bundesland
Ermutigende Erfolge können in
Bremen schon jetzt Dank Durchhaltevermögen und
Beharrlichkeit vermerkt werden. Das Ergebnis kann sich
sehen lassen und bestärkt alle Akteure in ihrer Arbeit:
Ein Netzwerk an Schulen, Kitas und Vernetzungsstelle
arbeitet gemeinsam an vielschichtigen Lösungsansätzen für
die Begabtenförderung, die vielversprechend sind.
Begabtenförderung
und Lernumwelten - Lern- und Leistungsbedingungen für
hochbegabte Kinder
Ausarbeitung nach dem
Vortrag von Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler beim Kongress
„Gesichter von Hochbegabung“ in Bensberg
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oben
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Die folgenden Artikel geben als Übersetzungen erste Einblicke
in die Arbeit von Josef Renzulli und vor allem in sein SEM,
dem Schoolwide Enrichment Model. Die Originaltexte sind
jeweils verlinkt.
Bekämpfung
der Leistungslücke von
Josef Renzulli
Zur Verbesserung der Schulen
und des Lernens sollte statt einer weiteren Betonung der
Meisterung des Stoffes mehr Wert auf Freude, Engagement
und Enthusiasmus für das Lernen (die „3 Es“: Enjoyment,
Engagement and Enthusiasm) gelegt werden. Nötig wäre eine
Fokusverschiebung vom deduktiven, didaktischen und
präskriptiven hin zum induktiven, investigative und
forschenden Ende des Kontinuums der Lerntheorien. Auf
Engagement der Schüler:innen ausgerichteten Fähigkeiten,
die den jungen Verstand wachsen lassen, werden echte
Begeisterung für das Lernen gefördert und die Leistungen
gesteigert.
Die
drei E für erfolgreiche Leistung von
Josef Renzulli
Enjoyment, Engagement and
Enthusiasm (Spaß, Engagement und Begeisterung) – mit
diesen drei Worten kann man beschreiben, wie SchülerInnen
und Lehrkräfte zu besserem Unterricht kommen. Es sind
keine neuartigen Zutaten sondern grundlegende
Beobachtungen für gelingenden Unterricht. Von da aus ist
es nur noch ein Schritt zu Bereicherungen des Unterrichts,
die „kein Kind gelangweilt zurücklassen“. Als konkretes
Modell wird das triadische Enrichment-Modell vorgestellt.
Die
Vorteile von Pull-Out-Programmen von Josef
Renzulli
Zuerst werden vier
Grundparameter von Pullout-Programmen dargestellt: es ist
ein administratives Model, in der Grundschule effektiver
als an weiterführenden Schulen, Maßnahmen müssen in den
regulären Unterricht integriert werden und sie nutzen
allen Kindern. Für eine erfolgreiche Umsetzung ergeben
sich daraus Folgerungen für den nötigen Verzicht auf eine
Notengebung und die Notwendigkeit einer Flexibilität.
Beschrieben wird auch die Verankerung in der Lehrerschaft
und deren Förderung.
Eine
steigende Flut hebt alle Schiffe - Entwicklung der Talente
und Begabungen aller Schüler von Joseph
Renzulli
Dr. Renzulli beschreibt hier
einen Plan - das School Enrichment Model -, der sich als
wirksam erwiesen hat, wenn es darum geht, signifikante
Veränderungen im Schulwesen herbeizuführen, indem
effektivere Praktiken in bestehende Schulstrukturen
integriert werden. Er beschreibt neben dem Einsatz des SEM
(schoolwide Enrichtment model) vor allem Einflüsse auf
nötige Änderungen den Akt des Lernens, die Nutzung der
Zeit und den Veränderungsprozess selbst. Dabei nimmt er
zusätzlich die beteiligten Personengruppe in den Blick.
Die
Ziele eines stagnierenden Bildungssystems ändern: Das
Warum und das Wie von Josef Renzulli
Ein Bildungssystem, das zur
Vorbereitung von Arbeitern auf die industrielle Revolution
konzipiert wurde, beherrscht noch immer den Unterricht in
Klassenzimmern auf der ganzen Welt, die von streng
kontrollierten Lehrplänen der Bildungsministerien
beherrscht werden. Das Informationszeitalter hat uns
jedoch jetzt die Mittel an die Hand gegeben, um zu
untersuchen, was hoffentlich zu mehr Freude und Engagement
beim Lernen führt. Damit liegen sowohl das Problem als
auch seine Lösung auf der Hand.
Beurteilung
für das Lernen: Das fehlende Element zur Ermittlung des
hohen Potenzials in einkommensschwachen Gruppen und
Minderheiten von Josef Renzulli
Eine wichtige Kontroverse im
Bereich der Begabtenförderung ist die Unterrepräsentation
von Einkommensschwachen, Minderheiten und zweisprachigen
SchülerInnen. Strategien zur Bewältigung dieser
Herausforderung sind die Verwendung universeller
Screening-verfahren und lokaler Normen. Diese nützlichen
Empfehlungen konzentrieren sich jedoch nach wie vor auf
traditionelle Testverfahren, die messen, was SchülerInnen
bereits wissen, und übersehen andere wichtige
Eigenschaften, die zu einer hohen kreativer Produktivität
beitragen. Die Beurteilung für das Lernens
untersucht Eigenschaften wie Interessen,
Unterrichtspräferenzen, bevorzugte Ausdrucksweisen und
exekutive Fähigkeiten.
SEM-Pädagogik
für zukünftige Führungskräfte von
Josef Renzulli und Sally Reis
Wie können wir Begabung so
definieren und fördern, dass sie die Kraft hat, das Leben
zu verändern und eine positive moralische Ethik bei jungen
Menschen zu schaffen? Und wie können wir hochbegabte junge
Menschen dazu ermutigen, ihre kreativen und forschenden
Fähigkeiten für die Schaffung von Sozialkapital zu nutzen?
Operation
Hahnentritt: Eine positive Perspektive für die Entwicklung
der sozialen Intelligenz
von Josef Renzulli sowie Michelle M. Sands und Nancy N.
Heilbronnor
Dieser umfangreiche Artikel
von Prof Renzulli und Kolleginnen beschreibt ausführlich
den Hintergrund des bekannten Drei-Ringe-Modells: eine
Basis aus individuellen und gesellschaftlichen sozialen
Einflüssen, durch die der Fokus auf die kognitiven
Begabungen von Kindern und Jugendlichen ausgeweitet wird.
Die
fünf Dimensionen der Differenzierung von
Josef Renzulli und Sally Reis
Dieser kurze Artikel befasst
sich mit Differenzierung und den Möglichkeiten, wie
Lehrkräfte den regulären Lehrplan anpassen und
differenzieren können, um den akademischen Bedürfnissen
aller ihrer SchülerInnen gerecht zu werden. Jede der fünf
Dimensionen - Inhalte, Stratgien, Raumgestaltung, Produkte
und vor allem die Lehrkraft selbst - wird in ihren
Möglichkeiten dargestellt.
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Doppelt anders (twice
exceptionell, 2e)
Legasthenie
trifft Hochbegabung in Zusammenarbeit
mit Bianka Kröger
Treffen Legasthenie und
Hochbegabung aufeinander, kann es sein, dass man
sowohl das eine als auch das andere in den ersten
Schuljahren nicht bemerkt. Beides kann sich
gegenseitig maskieren. Ein Artikel aus dem Blog von
Bianka Kröger.
Umgang
mit doppelt anderen Kindern (2e): Kurzanleitung für
Eltern von Flavio Castiglione Méndez
Werden Eltern mit der
Diagnose „hochbegabt, aber...“ konfrontiert, so
kommen viele Fragen auf. Dabei gilt für Eltern: Das
Kind ist zuerst einmal ein Kind! Das gilt auch und
im Besonderen für doppelt andere Kinder (2e). Der
Artikel vermittelt Grundlagen und Anregungen für ein
gutes Familienleben.
Hochbegabung
oder AD(H)S? Keine leichte Frage!
Viele Verhaltensweisen,
die gemeinhin Kinder mit einer
Aufmerksamkeitsstörung AD(H)S zugeschrieben werden,
kommen auch bei hochbegabten Kindern vor. Damit
stiegt das Risiko, dass statt einer Hochbegabung
eine Krankheit diagnostiziert wird. Das hat für die
Entwicklung der Kinder negative Auswirkungen.
Deshalb lohnt ein genauerer Blick!
Hochbegabt
und hochsensibel
Eine häufige
Kombination die von Eltern Fingerspitzengefühl und
Flexibilität verlangt, damit beides das
Familienleben bereichert.
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Zu diesem Thema stellt Julie Skolnick in den USA viel
Material bereit. Diese Übersetzungen sind danach
ausgewählt, dass sie vor allem für Eltern Anregungen
bieten. Die Originaltexte sind jeweils verlinkt.
Die
kleine Eltern-Toolbox von
Julie Skolnick
Kurze Tipps, die
häufige Themen von Eltern knapp zusammenfassen. Ein
1.Hilfe-Kasten, der gut sichtbar abgelegt werden
kann ;-)
Inhalt: ein
Strategie-Spickzettel, drei Strategien für
Pflichten, Hilfe bei großen Gefühlen, Vokabular zur
Erziehung und Informationen zu Übererregbarkeiten
Die
große Eltern-Toolbox
von Julie Skolnick
Kurze Tipps zum
Familienleben mit doppelt außergewöhnlichen Kindern,
die häufige Themen von deren Eltern knapp
zusammenfassen: Eine kurze Erklärung zum Begriff 2e,
grundlegende Strategien, der Umgang mit großen
Emotionen, Strategien für Pflichten, etwas zu
Übererregbarkeit und Tipps zur Emotionsregulierung
für Erwachsene
Die
gefährliche Abschwächung des Begriffs "begabt"
von Julie Skolnick
Es gibt eine Bewegung,
die den Begriff "begabt" durch den Begriff
"fortgeschrittene Lernende" ersetzen will. Dies ist
ein Versuch, eine Bezeichnung, die für weit mehr als
nur intellektuelle Fähigkeiten steht, zu
"verstümmeln" und die Änderung mit dem irreführenden
Ziel zu verbinden, allen Menschen ein bereicherndes
Lernen zu ermöglichen. Ein besserer Ansatz wäre es,
sich nicht länger auf die Semantik zu konzentrieren,
sondern Maßnahmen zu entwickeln, die auf die
Bedürfnisse der verschiedenen Lernenden eingehen.
Umgang
mit (Hoch-)Begabung und AD(H)S - eine
stärkenorientierte Sicht von
Julie Skolnick
Die Merkmale von AD(H)S
und (Hoch)Begabung sind ähnlich und es gibt bei
Kindern oft Fälle, in denen sogar beides
gleichzeitig festgestellt wird. Leider liegt der
Fokus im Umgang mit den Kindern auf auf den
Defiziten. Dabei brauchen alle Kinder eine
individuelle Wahrnehmung ihrer Stärken, um
selbstbewusst an ihren Herausforderungen arbeiten zu
können.
Positive
Unterstützung bei Lernschwierigkeiten
von Julie Skolnick
Auf Lernschwierigkeiten
aufgrund von abweichendem Verhalten wird oft mit
mehr Disziplin reagiert – zum Frust für alle
Beteiligten. Mit einer positiven Herangehensweise
verbessert sich das Verhalten des Kindes, so dass
eine neue Grundlage für erfolgreiches Lernen
geschaffen wird. Einfache Änderungen in Schule und
Zuhause helfen vor allem hochbegabten Kindern mit
AD(H)S, aber ganz sicher nicht nur denen!
Negative
Selbstgespräche überwinden von
Julie Skolnick
Weil "Sinn" so wichtig
und so groß ist und bei Menschen mit Begabung und
doppelter Andersartigkeit (2e) dazugehört,
beeinträchtigt die Angst vor dem Scheitern die
Fähigkeit, Maßnahmen zu ergreifen, die uns helfen
könnten, eine Verbindung herzustellen. Diese
Gedanken können uns in einen Strudel von negativen
Selbstgesprächen führen. Diese negativen Sätze
können wir durch bessere Selbstgespräche ersetzen!
Über
das Verhalten hinausblicken von
Julie Skolnick
Wenn Besonderheiten
nicht verstanden werden, geraten negative Annahmen
leicht außer Kontrolle. Das Ergebnis ist leider,
dass unsere hochbegabten und insbesondere unsere
2e-Kinder oft missverstanden werden.
Sechs
Schritte zur Selbstliebe von
Julie Skolnick
Erwähnt man den Begriff
Selbstliebe, so kommen oft Aussagen wie: "Wirklich?
Selbstliebe? Was hat das mit meinem realen Leben zu
tun? Ich brauche umsetzbare Schritte, um mein Leben
JETZT besser zu machen!" Dabei ist Selbstliebe ist
das A und O bei all diesen Themen! Julie Skolnick
hat dieses Thema gerade für 2e (zweifach
außergewöhnliche) Menschen tiefer beleuchtet.
Beruhigen
Sie den Gedankensturm von
Julie Skolnick
"Hurricane Mind" – eine
gute Beschreibung für das, was im Hirn eines
2e-Menschen vor sich geht. Der 2e-Gedankensturm
sieht so aus: ein Gedanke führt zu einem weiteren
Gedanken, führt zu einer weiteren Entdeckung u. s.
w. Viele haben dann den tiefen Wunsch, das Gehirn
abzuschalten. Julie Skolnick hat Strategien
vorgestellt, wie man präsent bleibt, wie man
freundlich zu sich selbst ist und wie man Gedanken
wahrnimmt und sie dann loslässt. Zusätzlich geht es
auch um die Anwendung auf soziale Interaktionen.
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Beratungs- und
Vereinsarbeit
Und
was ist mit den Eltern? 40 Jahre Beratung in der DGhK
Im Jahr 2018 feierte die
Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK) sein
40-jähriges Bestehen. Außerdem erhielt ich als Präsidentin
die Einladung, den Verein im Jahr 2019 auf der Konferenz
des World Giftedness Center als eine von fünf
herausragenden Interessengruppen weltweit zu präsentieren.
Ent-wicklung
der Rolle: Die Bedürfnisse und Einflüsse der Eltern
hochbegabter Kinder
Begabungs- und
Begabtenförderung beginnt nicht erst, wenn Kinder in den
Kindergarten oder in die Schule kommen. Die ersten und
wichtigsten Förderer der Kinder sind ihre Eltern. In
schwierigen Phasen oder bei Problemen, die mit besonderen
Begabungen oder Hochbegabung in Zusammenhang gebracht
werden, sind neben den Fachleuten wie Kinderärzten oder
Psychologen oft Vereinigungen von und für Eltern
hochbegabter Kinder wichtige Anlaufstellen. Je nach Alter
des Kindes unterscheiden sich die Anliegen der Eltern und
damit auch die Aufgaben der Vereine, die Eltern
unterstützen und begleiten.
Kooperation
der DGhK mit der Begabungsförderung in Bremen: Gemeinsam
mehr erreichen
Facharbeit als Abschluss der
Weiterbildung zur Talentlotsin: Die Kooperation der
Vernetzungsstelle Begabungs-förderung (VBB) in Bremen mit
dem Regionalverein Niedersachsen/Bremen der DGhK (RV
Nds/HB) ist über lange Jahre aufgebaut und gepflegt
worden. Diese Facharbeit soll Hintergründe und Grundlagen
vermitteln, mehr Details aufzeigen und damit
Gelingensfaktoren für die gute Kooperation aufzeigen. Als
Facharbeit führt sie auch relevante Quellen mit auf.
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Fachbücher: Rezensionen,
Interviews
Rezension
zum Buch „Mathematik ist PriMa – Zur Förderung von Kindern
mit einem
hohen mathematischen Potenzial“ von Prof. Marianne Nolte
Mathematikförderung von
Grundschulkindern an der Uni – so macht man das!
Langjährige wissenschaftliche Arbeit, Begabungsförderung,
Mathematik, Grundschulkinder – das zusammenzubringen und
zusammenzuhalten ist schon eine erstaunliche Arbeit und
macht neugierig auf das neuste Buch von Prof. Marianne
Nolte.
"Klug
zu sein reicht nicht aus" Interview mit James Webb
James T. Webb ist vielen als
Autor bekannt. Sein Buch „Hochbegabte Kinder – Das große
Handbuch für Eltern“ findet sich bei vielen Eltern
hochbegabter Kinder im Regal. Dieses Interview fand am
Rande des Bildungskongresses in Münster am 12.09.2015
statt. James Webb hatte hier am 10.9. in einem Workshop
über die Elternkurse des SENG-Instituts (Supporting
Emotional Needs of the Gifted) berichtet und am 11.09.
einen englischen Hauptvortrag mit dem Titel „Being Bright
is not Enough - Social and Emotional Needs of Gifted
Children" gehalten. Es sprachen: Martina Rosenboom,
Präsidentin der DGhK, und James Webb.
Die
Suche nach Sinn – Das letzte Buch von James Webb
James T. Webb ist vielen als
Autor bekannt. Sein Buch „Doppeldiagnosen und
Fehldiagnosen bei Hochbegabung – Ein Ratgeber für
Fachpersonen und Betroffene“ hat viele Diskussionen neu
befruchtet und unter anderem zur Gründung der „Initiative
gegen Fehldiagnosen bei hochbegabten Kindern“ geführt.
Jetzt ist „Die Suche nach Sinn“ erschienen – wieder im
Hogrefe-Verlag und wieder übersetzt von Cathrine Hornung.
Dazu sprach jetzt Martina Rosenboom von der DGhK mit Dr.
Susanne Lauri vom Verlag
Das
Rätselhafte der Hochbegabten annehmen
Interview mit Claudia Niklas
zu ihrem Buch „Die Rätselhaften“
Rezension:
„AD(H)S und Hochbegabung“
Im Jahr 2022 ist ein neues
Buch von Dr. med. Helga Simchen erschienen. Sie ist als
Autorin zahlreicher Bücher im Themenbereich ADS bekannt
und der neue Titel nimmt sich der Kombination von AD(H)S
mit Hochbegabung an.
gemachtes
Underachievement - Die Schwierigkeiten armer (begabter)
Kinder in der Bildung
Ich habe zwei Bücher gelesen,
die dasselbe Thema beleuchten: Welche Schwierigkeiten
Kinder aus Familien mit „niedrigem sozio-ökonomischen
Status“ in der Bildung haben. Das betrifft Kinder jeden
Alters in armen und bildungsfernen Familien. Und Bildung
betrifft nicht nur Schulen, sondern auch die vielen
außerschulischen Bildungsangebote, wie sie z.B. auch von
der DGhK angeboten werden.
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